Übersetzte Zusammenfassung
Quelle: Habertürk – Dünya
Übersetzt aus TR
Neues Spiel in Hormuz: „Türkisches Modell“-Konto im Safe des Iran
Diese Seite bietet eine übersetzte Zusammenfassung einer Nachricht eines externen Publishers. Der Originalartikel bleibt auf der Website des Publishers verfügbar.
Während der diplomatische Prozess zwischen den USA und dem Iran zur Gewährleistung der Sicherheit der Straße von Hormus die Tür zu einer neuen Ära öffnet, dreht sich die eigentliche Debatte eher um Handelsschiffe als um Kriegsschiffe. Die Teheraner Regierung bereitet sich darauf vor, anstelle einer nach internationalem Recht verbotenen direkten „Mautgebühr“ eine „Seedienstleistungsgebühr“ zu erheben, ähnlich dem von Türkiye im Bosporus und in den Dardanellen umgesetzten Modell. Während Iran mit dieser Methode sowohl die wirtschaftlichen Auswirkungen der Sanktionen abmildern als auch seine faktische Souveränität über Hormuz auf der Grundlage des Völkerrechts stärken will; Washington hingegen ist der Meinung, dass dadurch indirekt der Grundsatz der freien Durchfahrt ausgehöhlt wird. In der Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, werden nicht nur die Energiesicherheit, sondern auch das internationale Seerecht, der geopolitische Einfluss und die Zukunft des milliardenschweren Seehandels neu gestaltet.